Bezwinge den Regen!

Was Disc Golf im Regen angeht sind sich 90 Prozent aller Spielerinnen und Spieler einig: „RAIN SUCKS!“ Denn mal abgesehen von einer erfrischenden Abkühlung an einem schönen heißen Sommertag bringt Regen nur Nachteile mit sich. Wir zeigen dir, worauf du an regnerischen Tagen besonders achten solltest.

Herausforderungen

  • Das wohl mit Abstand bedeutendste Problem beim Regen ist, dass deine Scheiben nass werden. Dadurch hast du deutlich weniger Grip was zu einem gravierenden Verlust an Kontrolle, Präzision und vor allem an Wurfweite führt.
  • Regen verschlechtert den Untergrund. Dabei spielt es „beinahe“ keine Rolle, um welchen Untergrund es sich handelt: Selbst ein aus Beton gegossenes Tee wird rutschig wenn es nass ist. Und der kurzgemähte – auch trocken bereits rutschige – Rasen wird noch rutschiger. Und den matschigen Waldboden lassen wir lieber gleich mal außen vor. Fakt ist: Dein Stand und Anlauf verschlechtern sich, was zu einem zusätzlichen Abzug an Präzision und Weite führt.

Fassen wir also kurz zusammen: Regen bedeutet ein Minus an Kontrolle, Präzision und Weite.

Im Wettlauf gegen die Zeit

  • Die mit Abstand beste Methode, um Scheiben und Ausrüstung schön trocken zu halten, ist ein möglichst großer Regenschirm. Denn je nasser du wirst, desto schwieriger wird es dir auch fallen, deine Scheiben trocken zu halten. Natürlich bringt ein Regenschirm auch Einschränkungen mit sich. Wenn du wie die meisten von uns nicht den Luxus eines persönlichen Caddies genießt musst du dich mit mehr Ausrüstung und zusätzlichem Gewicht rumplagen.
  • Handtücher! Wenn du nicht vollkommen aufgeschmissen sein möchtest empfiehlt es sich immer mindestens ein Handtuch im Rucksack bei dir zu haben – man weiß ja nie. Dein Reservehandtuch solltest du am besten in einer wasserdichten Plastiktüte verstauen.
  • Achte auf den Untergrund. Es gibt kaum etwas unangenehmeres, als wenn man beim Werfen ausrutscht. In den wenigsten Fällen kommt da ein guter Wurf bei raus. Check besser vor jedem deiner Würfe genau, wie rutschig der Untergrund nun wirklich ist. Wirf im Zweifel lieber aus dem Stand, anstelle einen gescheiterten Anlauf zu riskieren. Und natürlich solltest du für mehr Bodenhaftung an nassen Tagen vorzugsweise Schuhe mit einem guten Profil tragen.
  • Grip: Gerade lockere Putt Grifftechniken – die viele Disc Golfer gerne auch bei längeren Backhand Upshots spielen – können bei Nässe zum Problem werden. Wenn du also bemerkst, dass dir deine Scheiben unkontrolliert aus der Hand rutschen kann dir der Power Grip auch bereits bei kürzeren Approaches mit einem Putter helfen.
  • Spiele einfache Scheiben. So sehr du dich auch bemühst – die negativen Einflüsse des Regens lassen sich nie vollkommen vermeiden. Wenn du Scheiben spielst, die sehr schnell und overstable sind und dir schon unter Idealbedingungen alles abverlangen, so solltest du diese bei Regen lieber stecken lassen. Entscheide dich lieber für Scheiben, die du locker beherrschst und die sich auch mit weniger Kraft zufrieden geben.

Im Regen zu Golfen ist immer eine Herausforderung! Und bei langanhaltendem Regen – am besten noch in Kombination mit Wind – ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Nässe die Überhand gewinnt und es so „richtig lustig“ wird. Golfen im Regen ist ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit. Je mehr du unternimmst, um dich und dein Equipment trocken zu halten, desto besser sind deine Chancen auf eine niedrige Score.


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