Glossar

Jede Sportart hat ihre ganz eigene Sprache. Du hast zum Beispiel noch nie etwas von einem Air Bounce, Blow Through oder Worm Burner gehört? Dann nichts wie ran – wir haben für dich die wichtigsten Begriffe zusammengestellt.

  • Ace: Wenn du deine Scheibe mit deinem ersten Wurf vom Tee aus direkt im Korb versenkst, sprechen wir von einem Ace.
  • Air Bounce: Du wirfst deine Scheibe bewusst so ab, dass sie zunächst leicht absinkt und dann ab einer bestimmten Position aus wieder aufsteigt. Damit kannst du gezielt herunterhängende Äste und andere Hindernisse unterwerfen und gleichzeitig ordentlich Weite machen. Stell dich aber besser auf einen stärkeren Low Speed Fade ein, da deine Scheibe nach dem Bounce immer mehr an Höhe gewinnt.
  • Albatross: Bei einem Albatross schließt du eine Bahn mit 3 Würfen unter Par ab. Insofern sind Albatrosse nur auf Par 4 oder 5 Bahnen möglich. Albatrosse kommen nur äußerst selten vor und gehören somit ganz klar zu den Disc Golf Ausnahmesituationen.
  • Anhyzer: Bei einem Anhyzer wirfst du deine Scheibe so ab, dass sie eine Rechtskurve zieht. Dazu sollte der Abwurfwinkel deiner Scheibe über 9 Uhr liegen. Anhyzer sind besonders für Anfänger schwer zu werfen, da die Wurfbewegung sehr ungewohnt ist. Auch solltest du darauf achten, dass dir deine Scheibe auf dem höchsten Punkt des Anhyzers nicht zur Seite ausbricht. Der Begriff Anhyzer steht übrigens für „Angle Hyzer“ und wird im Fachjargon auch häufig als „Anny“ bezeichnet.
  • Approach: Auf Par 3 Bahnen wird dein zweiter Wurf nach deinem Drive als Approach, Upshot oder auch als Annäherungswurf bezeichnet. Bei diesem Wurf geht es darum, deine Scheibe möglichst nah an den Korb zu bringen, so dass du ihn mit deinem nächsten Wurf putten kannst. Für Approaches werden meistens Mid-Range Discs und Putter gespielt.
  • Away Player: Der Spieler, dessen Scheibe am weitesten vom Auffangkorb entfernt ist, wird als „Away Player“ bezeichnet und ist als nächstes an der Reihe.

  • Backhand: Rückhandwürfe sind die am häufigsten verwendete Wurftechnik und bieten das größte Weitepotenzial. Bei einem Rückhandwurf stehst du seitlich zum Ziel und ziehst deine Scheibe an deinem Körper vorbei. Wenn du Rechtshänder bist, zieht deine Scheibe zum Ende ihrer Flugphase entgegen ihrer Spinrichtung nach links. Bei Linkshändern ist es dementsprechend genau umgekehrt.
  • Basket: Was beim klassischen Golf das Loch ist, ist beim Disc Golf der Korb. Es gibt zahlreiche Modelle von unterschiedlichen Herstellern in verschiedenen Maßen. Alle Körbe haben Metallketten zum Auffangen deiner Scheiben.
  • Bead: Hierbei handelt es sich um eine zusätzliche ringförmige Erhöhung unterhalb des Scheibenrahmens, die besonders bei Puttern aber auch einigen Mid-Range Scheiben vorhanden ist. Scheiben mit einem hohen Bead haben oftmals sehr stabile Flugeigenschaften.
  • Birdie: Wenn du für den Abschluss einer Bahn einen Wurf weniger als Par benötigst, dann hast du einen Birdie geworfen.
  • Bogey: Bei einem Bogey hast du einen Wurf mehr gebraucht, als für die jeweilige Bahn vorgesehen ist. Dein Ergebnis für diese Bahn ist somit +1. Wenn du +2 spielst, sprechen wir von einem „Double Bogey“.
  • Blow Through: Bäääm – du hast es anscheinend wieder einmal etwas übertrieben, denn deine Disc ist geradewegs durch die Ketten des Auffangkorbes durchgerasselt. Das zählt dann natürlich nicht als Treffer. 😉
  • Bullet: Ein harter, schneller und gerader Putt direkt in Richtung Ketten. Sieht zwar geil aus, jedoch riskierst du damit durch die Ketten hindurchzuwerfen, bzw. ein Herausspringen deiner Scheibe aus dem Korb.

  • Card: Bezeichnet Spielergruppen in Turnieren und dient als Abkürzung für den Begriff „Scorecard“.
  • Come Back Putt: Autsch, du hast den Auffangkorb überworfen und musst jetzt einen Rückputt machen.

  • Disc: Das ist die englische Bezeichnung für eine Wurfscheibe. Disc Golf Scheiben gibt es in verschiedenen Bauformen und Plastikarten. Jede Scheibe hat ihre ganz individuellen Flugeigenschaften. Wurfscheiben werden für eine Vielzahl an Sportarten wie zum Beispiel auch Freestyle und Ultimate Frisbee verwendet.
  • Drive: Hierbei handelt es sich um deinen Abwurf vom Tee. Bei langen Bahnen geht es neben Präzision oftmals auch darum, möglichst weit zu werfen. Für den Drive werden meistens Distance Drivers gespielt.
  • Driver: Drivers sind Hochgeschwindigkeitsscheiben und für sehr lange Wurfentfernungen geeignet. Sie sind sehr flach designt, haben breite Scheibenrahmen und gehören mit zu den am schwierigsten zu beherrschenden Scheiben überhaupt.
  • Drop Zone: Das ist ein festgelegter Abwurfpunkt von dem aus du weiterspielen musst, wenn du ein Pflichthindernis verfehlt hast. Auf manchen Bahnen werden Drop Zones auch in Verbindung mit Out of Bounds Bereichen vorgegeben.
  • DROT: Nicht selten kommt es vor, dass deine Scheibe auf dem Disc Golf Korb liegen bleibt. Das ist besonders ärgerlich, denn in diesem Fall gilt die Bahn als nicht abgeschlossen und du musst einen weiteren Putt machen, um sie zu beenden.

  • Eagle: Du hast eine Bahn mit 2 Würfen weniger geklärt als vorgesehen. Super Leistung Keule! 😉
  • Escape Shot: Beim Disc Golf kommt es nicht allzu selten vor, dass deine Scheibe ausgerechnet an einer Stelle liegen bleibt, an der das Weiterspielen in Richtung Auffangkorb für dich mit einem extrem hohen Risiko verbunden ist. Sei es zum Beispiel mitten in einem hohen Gebüsch oder direkt hinter einer Gruppe aus dichten Bäumen. In diesem Fall ist es häufig einfach sinnvoller, einen kurzen „Befreiungswurf“ zurück auf den Fairway zu machen, anstelle zu versuchen, dichter an den Korb zu kommen.

  • Fade: „Low Speed Fade“ – auch als „Finish“ bezeichnet – beschreibt das langsame Ende der Flugphase einer Wurfscheibe, in der sie entgegen ihrer Spinrichtung zur Seite abkippt.
  • Fairway: Als Fairway wird die Spielfläche zwischen Tee Pad und Green bezeichnet. Eine Platzierung deiner Scheibe auf dem Fairway ist optimal, da du oftmals eine offene Schneise zum Korb für deinen nächsten Wurf hast. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Fairways: Einige sind schmal und hindernisreich, andere wiederum offen und frei von Scheibenfängern.
  • Flex Shot: Hierbei handelt es sich um eine Wurfart, bei der deine Scheibe eine S-Kurve fliegt. Damit kannst du nicht nur gezielt Hindernisse auf dem Fairway umspielen, sondern auch noch so richtig an Weite gewinnen. Flex Shots werden als Anhyzer geworfen, erfordern overstable Discs und jede Menge an Power.
  • Forehand: Vorhandwürfe – auch Sidearms genannt – sind vergleichbar mit Würfen, bei denen du einen flachen Stein aufs Wasser wirfst, um ihn zum Springen zu bringen. Die Besonderheit dabei ist, dass sich deine Scheibe im Gegensatz zu einem Rückhandwurf gegen den Uhrzeigersinn dreht, wodurch du lange und scharfe Rechtskurven werfen kannst. Zum Ende ihrer Flugphase kippt deine Scheibe nach rechts ab. Ein weiterer Vorteil von Vorhandwürfen besteht darin, dass du beim Ausholen im Gegensatz zum Rückhandwurf dein Ziel nicht aus den Augen verlierst. Das macht diese Wurftechnik besonders auch für dicht bewaldete Gebiete mit vielen Hindernissen interessant.
  • Frisbee: Der Begriff „Frisbee“ wird – fälschlicher Weise – umgangssprachlich gerne für alle Arten von Wurfscheiben verwendet. Es handelt sich dabei jedoch um einen rechtlich geschützten Markennamen der Firma Wham-O aus den USA. Disc Golf Scheiben anderer Hersteller sind somit keine Frisbees!
  • Frisbee Golf (Frolf): Hierbei handelt es sich um eine weit verbreitete – jedoch nicht korrekte – Bezeichnung von Disc Golf.

  • Glide: Das ist die Fähigkeit einer Wurfscheibe, Auftrieb zu erzeugen. Eine Scheibe mit einem hohen Glide Wert fliegt weiter als eine vergleichbare Scheibe innerhalb der gleichen Distanzklasse mit einem niedrigeren Glide Wert. Für Anfänger sind Scheiben mit viel Glide am besten geeignet. Wenn du hingegen einen direkt am Wasser oder Abhang platzierten Korb angreifst, sind Scheiben mit wenig Glide oftmals die bessere Wahl.
  • Green: Hierbei handelt es sich um den Putt-Bereich. Dieser erstreckt sich in einem 10 Meter Radius um den Korb herum. Innerhalb des Greens darfst du während deines Wurfes nicht übertreten.
  • Grip Lock: Bei einem Grip Lock bleibt deine Scheibe unbeabsichtigt in deinen Fingern hängen und wird erst viel später gelöst, als geplant.

  • Headwind: Gegenwind führt dazu, dass sich deine Scheibe mehr understable – also rechtslastiger verhält, als sie es bei Windstille tun würde. Das liegt daran, dass die Windgeschwindigkeit zu der Fluggeschwindigkeit deiner Scheibe hinzuaddiert wird. Wenn du beispielsweise deine Scheibe mit 60 km/h abwirfst und der Gegenwind 30 km/h beträgt, so liegt die Luftgeschwindigkeit deiner Scheibe bei 90 km/h.
  • High Speed Turn: Dieser Begriff beschreibt die Flugstabilität einer Wurfscheibe während ihrer schnellen Flugphase. Understable Scheiben neigen dazu, im Flug nach rechts zu ziehen. Overstable Discs hingegen „widerstehen“ dem Turn und ziehen somit weniger nach rechts.
  • Hole: Als Hole wird zum einen der Auffangkorb aber auch die komplette Bahn bezeichnet.
  • Hyzer: Bei einem Hyzer fliegt deine Scheibe eine Linkskurve. Dazu wirfst du deine Scheibe mit dem Flügel nach unten geneigt in einem Winkel zwischen 6 – 8 Uhr ab. Die stärksten und sichersten Hyzer werden mit overstable Discs erzielt. Stable und understable Discs hingegen liefern weichere und länger gezogene Linkskurven.
  • Hyzer Disc Golf Shop: He He, das sind wir… 😉
  • Hyzer Flip: Hierbei handelt es sich um eine sehr mächtige Wurfart! Alle Weltrekorde im Weitwurf wurden damit aufgestellt. Für einen Hyzer Flip wirfst du deine Scheibe mit viel Kraft in einem Hyzer Winkel ab. Dadurch gewinnt sie schön an Höhe, zieht sich gerade und kippt dann nach rechts über und liefert dir eine sehr lange Glidephase. Am besten geeignet dafür sind vor allem understable und stable Discs.

  • Jump Putt: Hierbei handelt es sich um eine nach vorne ausgeführte Sprungbewegung mit dem Ziel, die Wurfweite beim Putten erheblich zu erhöhen. Allerdings ist diese Putt-Technik nur außerhalb des Greens (10 Meter Radius vom Auffangkorb) erlaubt, da ein Übertreten innerhalb des Greens unzulässig ist.

  • Lay-up: Manchmal ist es besser, sich die Scheibe auf eine sichere Position vorzulegen, anstelle den Korb direkt anzugreifen. Wir sprechen dabei auch vom „Parken“ einer Scheibe. Lay-ups werden häufig auf Bahnen gespielt, bei denen der Korb direkt am Wasser oder auf einem Hügel steht.
  • Lie: Das ist die Position, auf der deine Scheibe liegen geblieben ist und von der aus du weiterspielst. Die Abwurflinie wird entweder durch die zuletzt gespielte Scheibe definiert, oder durch die Platzierung eines Mini-Markers an der Scheibe.
  • Line: Hierbei handelt es sich um die Flugbahn deiner Scheibe. Ein Wurf ist vor allem dann besonders gut gelungen, wenn deine Scheibe genau die Line zieht, die du für deinen Wurf geplant hast.
  • LHBH: Das ist die englische Abkürzung für einen linkshändigen Rückhandwurf.
  • LHFH: Dieser Abkürzung steht für einen linkshändigen Vorhandwurf.

  • Mandatory: Hierbei handelt es sich um ein festgelegtes Pflichthindernis, welches du mit deinem Wurf auf eine bestimmte Art und Weise passieren musst. Es kann sich dabei um natürliche Hindernisse wie Bäume oder auch um künstlich angelegte Bauten, wie zum Beispiel Holztore handeln. Wenn du ein Mandatory verfehlst, bekommst du einen Strafwurf und musst von einer festgelegten Dropzone aus weiterspielen.

  • Obstacle: Es handelt sich dabei um Hindernisse wie beispielsweise Bäume, Büsche, Zäune, Hügel, Felsen und Gebäude.
  • Out-of-Bounds (OB): Hierbei handelt es sich um Auszonen. Es gibt natürliche Out-of-Bounds Bereiche wie Wasser und künstlich festgelegte Bereiche wie zum Beispiel Sandbunker auf Golfplätzen. Ärgerlich: Wenn deine Scheibe im OB landet, erhältst du in jedem Fall einen Strafwurf. Weitergespielt wird – falls vorhanden – von einer Drop Zone aus, beziehungsweise von der Position aus, in der deine Scheibe ins OB geflogen ist. Falls keine Drop Zone eingerichtet ist, darfst du einen Meter Abstand zur OB-Grenze nehmen.
  • Overhand: Bei einem Overhand wirfst du deine Scheibe über Kopfhöhe in einem senkrechten Winkel ab. Die häufigsten Ausführungen sind Tomahawks und Thumbers.
  • Overstable: Das ist ein Scheibentyp, der bei einem rechtshändigen Rückhandwurf dazu neigt, nach links zu ziehen. Overstable Discs sind schwieriger zu beherrschen als stable und understable Discs und hervorragend für Würfe in einen direkten Gegenwind geeignet.

  • Par: Par steht für „Professional Average Result“ und ist die vorgegebene Anzahl an Würfen, die ein erfahrener Golfer für den Abschluss einer Bahn benötigen sollte. Die meisten Bahnen sind Par 3 bewertet, es gibt aber auch längere und anspruchsvollere Bahnen mit Par 4 oder 5 Werten.
  • Penalty Stroke: Was der 11er beim Fußball ist, ist der Strafwurf beim Disc Golf. Es gibt gleich mehrere Möglichkeiten, sich eine Strafe einzufangen – zum Beispiel durch wiederholtes Brechen einer Regel oder durch Werfen der Scheibe ins OB.
  • PDGA: Die „Professional Disc Golf Association“ ist der offizielle Verband, der die international geltenden Regeln und Turnierrichtlinien festlegt.
  • Putt: Jeder Wurf auf dem Green wird als Putt bezeichnet. Nach den PDGA Regeln muss ein Spieler zeigen, dass er sein Gleichgewicht halten kann und darf die Abwurflinie nicht übertreten. Die wichtigsten Putt Arten sind der Push Putt, Spin Putt sowie eine Mischung aus beiden Techniken – der Spush Putt.
  • Putter: Diese Scheibenart wird hauptsächlich zum Putten, für Annäherungswürfe und kürzere Drives eingesetzt. Putter fliegen bei langsamen Fluggeschwindigkeiten gerade und sind sehr einfach in der Handhabung.
  • Power Grip: Hierbei handelt es sich um eine Grifftechnik, welche dir die beste Kraftübertragung auf deine Scheibe ermöglicht. Beim Power Grip liegen deine Fingerspitzen fest am unteren inneren Scheibenrand und dein Daumen auf dem Scheibenrahmen.

  • Relief: Wenn deine Scheibe auf einer unsicheren, oder unspielbaren Position landet, darfst du eine „Erleichterung“ nehmen und deine Scheibe auf die nächste sichere und spielbare Position aus verlegen. Allerdings darf die neue Abwurfposition dich nicht näher an den Auffangkorb bringen.
  • RHBH: Das ist die englische Abkürzung für einen rechtshändigen Rückhandwurf.
  • RHFH: Dieser Abkürzung steht für einen rechtshändigen Vorhandwurf.
  • Roller: Bei einem Roller wirfst du deine Scheibe bewusst in einem sehr steilen Winkel ab, so dass sie senkrecht auf dem Boden landet und weiterrollt. Rollers sind sowohl mit Rückhand, als auch mit Vorhandwürfen möglich. Am besten für Rollers geeignet sind Distance Drivers, da die Gewichtsverteilung bei dieser Scheibenart im Rand am größten ist. Mit einem Roller kannst du gezielt Hindernisse unterspielen und sehr weite Distanzen überwinden. Allerdings sind Rollers auch mit einem gewissen Risiko verbunden und können nur auf bestimmten Untergründen realisiert werden.
  • Rough: Hiermit sind Teile des Spielbereiches gemeint, von welchen aus es für dich sehr schwierig ist einen erfolgreichen Wurf zu machen. Rough Bereiche kommen häufig auf waldreichen Fairways mit vielen Bäumen und Sträuchern vor.
  • Round: Eine Runde Disc Golf, welche je nach Parcours aus 9, 18 oder mehr Bahnen besteht.

  • Safari Golf: Immer wieder die gleichen Bahnen zu spielen, kann mit der Zeit „langweilig“ werden. Beim Safari Golf spielst du einen Parcours so, wie es dir gerade in den Sinn kommt. Zum Beispiel mit frei gewählten Abwurfpositionen, verlängerten Bahnen oder selbst definierten Pflichthindernissen.
  • Scorecard: Das ist die Punktekarte, in welche deine Ergebnisse während eines Turniers eingetragen werden. Alle Mitglieder einer Spielergruppe verwenden die gleiche Scorecard.
  • Snap: Das ist der Moment, in dem deine Scheibe durch deinen Wurfbewegung automatisch aus deiner Hand springt. Snap ist extrem wichtig, um deine Scheibe mit ausreichend Spin zu versorgen und kann ausschließlich durch die richtige Ausführung der Wurftechnik erzielt werden.
  • Spin: Damit deine Scheibe ruhig und gleichzeitig noch weit fliegen kann, muss sie sich in der Luft drehen. Das wird als Spin bezeichnet. Je mehr Spin du in deine Scheibe legst, desto besser.
  • Shot: Das ist die englische Bezeichnung für einen Wurf.
  • Spit Out: Ärgerlich – deine Scheibe springt aus dem Korb heraus.
  • Stable: Wurfscheiben mit überwiegend geraden Flugeigenschaften werden als stable Discs bezeichnet.
  • Straddle Putt: Hierbei handelt es sich um eine Putt-Technik, bei der deine Füße auf gleicher Höhe zum Korb stehen. Straddle Putts werden häufig mit gestecktem Ellenbogen und Handgelenk geworfen, wodurch die Risiken eines ungewollten Abweichens nach links oder rechts minimiert werden können. Straddle Putts liefern dir eine höhere und steiler abfallende Flugbahn als Spin Putts. Das macht sie zu sehr sichern Putts, das jedoch auf Kosten der Weite.
  • Sweet Spot: Je nachdem welche Putt-Technik du spielst, gibt es einen bestimmten Punkt beim Disc Golf Korb, bei dem du weißt, dass deine Scheibe garantiert aufgefangen wird und nicht wieder herausspringt. Das ist dein persönlicher Sweet Spot.

  • Taco: Wenn du mit voller Wucht einen Baum oder ein anderes Hindernis frontal mit deiner Scheibe erwischst, dann kann sie stauchen. Manchmal sieht sie dann ein bisschen aus wie ein Taco. Je nachdem, um welches Material es sich handelt, kann deine Scheibe dauerhaft beschädigt sein, oder nach ein wenig Zeit wieder in ihre alte Form zurückfinden.
  • Tailwind: Rückenwind – ist deutlich einfacher zu spielen als Gegenwind, aber doch auch sehr anspruchsvoll. Rückenwind führt dazu, dass sich deine Scheibe mehr overstable im Flug verhält, als ohne Wind. Das liegt daran, dass die Geschwindigkeit des Rückenwindes von der Luftgeschwindigkeit deiner Scheibe abgezogen wird. Wenn du beispielsweise deine Scheibe mit 60 km/h abwirfst und der Rückenwind 30 km/h beträgt, so liegt die Luftgeschwindigkeit deiner Scheibe bei gerade einmal 30 km/h.
  • Tee Box: Hierbei handelt es sich um ausgebaute Tee Pads aus Beton, Asphalt, Gummimatten oder anderen Materialien.
  • Thumber: Das ist ein Overhead Shot, bei dem dein Daumen im unteren Scheibenrahmen platziert wird. Thumbers sind hervorragend dazu geeignet, hohe Hindernisse auf dem Fairway zu überwerfen. In der Regel landen Thumbers auf der Oberseite der Scheibe, was ein ungewolltes Wegrollen nach dem Aufkommen verhindert.
  • Tomahawk: Bei dieser Wurfart greifst du deine Scheibe wie bei einem Vorhandwurf und wirfst sie über Kopfhöhe ab. Der Wurf ist gut vergleichbar mit einem Baseball und Football Wurf.
  • Tournament: Ein Disc Golf Turnier.
  • Tournament Director: Der Turnierdirektor – auch bekannt als „TD“ ist für die ordnungsgemäße Ausführung eines Disc Golf Turniers verantwortlich und hat das letzte Wort, wenn es darum geht zu entscheiden, ob eine Unstimmigkeit hinsichtlich der Regeleinhaltung vorliegt oder nicht.
  • Turbo Putt: Hierbei handelt es sich um eine besondere Putt-Technik, bei der dein Daumen mittig unter der Scheibe platziert wird. Turbo Putts werden häufig für Würfe hinter hohen und dichten Hindernissen genutzt, bei denen ein „regulärer“ Putt nicht, beziehungsweise nur schwer möglich ist. Eine weitere Besonderheit bei Turbo Putts ist, dass sich deine Scheibe bei einem Rechtshandwurf gegen den Uhrzeigersinn dreht und somit nach rechts einfadet.

  • Understable: Hierbei handelt es sich um eine Scheibenart, die bei einem rechtshändigen Rückhandwurf dazu tendiert, bei hoher Geschwindigkeit nach rechts zu ziehen. Understable Discs sind von allen Scheiben am einfachsten zu handhaben und damit perfekt für Anfänger geeignet. Erfahrene Spieler nutzen sie für Hyzer Flips, Backhand Rollers und bei Würfen mit Rückenwind.
  • Unsafe lie: Manchmal kann es vorkommen, dass deine Scheibe auf einer Position liegen bleibt, von der aus du dich beim Weiterspielen verletzen könntest. In diesem Fall darfst du deine Scheibe auf die nächstgelegene sichere Position verschieben. Diese darf dich allerdings nicht näher zum Korb bringen.

 

  • Warning: Wenn du eine Regel verletzt, kann dir einer deiner Mitspieler eine Verwarnung erteilen – zum Beispiel dann, wenn du beim Putten übertrittst. In diesem Fall ist der Wurf zu wiederholen. Weitere Regelverletzungen werden mit einem Strafwurf geahndet.
  • Wedge Putt: Das ist ein Putt, der seitlich durch das Korbgestell in den Korb gelangt. Wede Putts sind laut PDGA Regeln ungültig.
  • WFDF: Das ist die Abkürzung für „World Flying Disc Federation“.
  • Wing: Als Flügel wird der von deiner Hand abgewandte Teil deiner Scheibe bezeichnet. In diesem Zusammenhang wird auch häufig von „Flügelgröße“ gesprochen. Demnach haben Scheiben mit „großen“ Flügeln einen hohen Glide Wert und Discs mit „kleinen“ Flügeln wenig Glide.
  • Worm Burner: Hierbei handelt es sich um einen Wurf, der flacher als geplant rauskommt und über den Boden rutscht.

  • X-Step: Die Abfolge der Fußstellungen bei einem Disc Golf Wurf mit Anlauf wird X-Step oder auch Scherenschritt genannt.