(No) More Skip – please!

Skip Shots sind extrem coole und mächtige Trick Shots! Gleichzeitig sind sie aber auch ein Spiel mit dem Feuer. Denn wenn du einen Skip willst, bleibt er häufig aus. Und wenn du gerade mal keinen gebrauchen kannst, skipt deine Scheibe umso heftiger. Reiner Zufall also? Keinesfalls! Wir zeigen dir worauf es ankommt.

Skip Shots sind Würfe, bei denen deine Scheibe nach ihrem Aufkommen nicht zur Ruhe kommt, sondern vom Boden abprallt und mehrere Meter zur Seite wegspringt. Du kannst mit ihnen super starke Kurven rippen und unnötige Risiken vermeiden, indem du herunterhängende Äste und Zweige einfach unterspielst. Ob und wie stark ein Skip ausfällt, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Besonders ausschlaggebend ist die Beschaffenheit des Untergrundes. Wenn du beispielsweise in der Stadt spielst und deine Scheibe Bekanntschaft mit Asphalt oder Beton macht, ist ein massiver Skip vorprogrammiert. Ebenfalls beste Voraussetzungen für exzellente Skips bieten Fairways mit kurzgehaltenen Rasenflächen und harten Waldböden. Auf Disc Golf Bahnen mit hochgewachsenen Gräsern oder dichten Bodendeckern hingegen, sind Skips so gut wie ausgeschlossen.
  • Ein weiterer entscheidender Faktor ist die gespielte Scheibenart. Langsam fliegende Putter skipen so gut wie nie. Das ist auch so gewollt – schließlich möchte niemand, dass seine Scheiben ständig vom Auffangkorb wegspringen. Mid-Ranges und Fairway Drivers liefern bereits wenig bis mittlere Skips. Besondere Aufmerksamkeit ist spätestens bei Distance Drivers mit sehr flachen und breiten Rims angesagt. Sie liefern dir die mit Abstand stärksten Skips.
  • Ebenfalls wichtig für die Stärke eines Skips ist der Aufprallwinkel deiner Scheibe. Flache und leicht hyzerlastige Winkel erzeugen ordentlich Skip. Während hingegen mit sehr steilen Winkeln – wie zum Beispiel bei einem Spike Hyzer, bei dem deine Scheibe beinahe senkrecht zu Boden fällt und oftmals sogar stecken bleibt – ein Skip aktiv vermieden werden kann. Gleiches gilt für steile Anhyzer – hier wird deine Scheibe höchstwahrscheinlich zum Roller werden.
  • Natürlich beeinflusst auch die Flug- und Spingeschwindigkeit den Skip. Je mehr Kraft du in deine Würfe legst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines anständigen Skips.
  • Nicht ausschlaggebend – aber dennoch von Bedeutung ist die Wurftechnik. Bei Backhand und Sidearm Würfen besteht der einzige Unterschied darin, dass deine Scheibe jeweils nach links oder nach rechts skipt. Einzige Ausnahme bilden Tomahawks und Thumbers. Bei diesen Wurftechniken landet deine Scheibe auf dem Kopf, was einen Skip höchst unwahrscheinlich macht.

Tipp: „Du bist (neu)gierig geworden und suchst jetzt nach Scheiben, die wie geschaffen für mächtige Skip-Shots sind? Dann können wir dich gleich beruhigen. Mit Discraft Nuke SS und Crank bist du gerade absolut fündig geworden.“ 😉

Skips sind so gut wie in allen deiner Würfe enthalten. Oftmals sind sie jedoch so gering, dass man sie getrost vernachlässigen kann. Auf engen und Skip freundlichen Fairways, oder bei Landezonen in unmittelbarer Nähe zum Out of Bounds solltest du jedoch immer äußerste Vorsicht walten lassen. Steile Aufprallwinkel, langsame Scheiben und Tomahawks können dir dabei helfen, ungewollte Skips zu vermeiden. Sich intensiver mit Skips zu beschäftigen, lohnt sich in jedem Fall.


Füge einen Kommentar hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.